Im Newsletter heute: Der VfB 2, eine ausführliche Vorschau aufs Hoffenheim-Spiel und einiges mehr. Schnappt euch eine Tasse Kaffee und los geht’s!


Waldemar Anton und Marc-Oliver Kempf sind Kandidaten für die Nationalmannschaft des scheidenden Trainers Joachim Löw, Mittelfeldspieler Orel Mangala könnte bald für die belgische Nationalmannschaft auflaufen und Sasa Kalajdzic wird wohl auch Ende März wieder für Österreich eingesetzt werden. Der VfB ist wieder wer auf internationaler Bühne und hat nach dem Wechsel von Benjamin Pavard wieder ernsthafte Kandidaten für diverse Nationalmannschaften. Matarazzo sagt dazu:

„Ich freue mich, dass die Spieler diese Schritte machen in Richtung Nationalmannschaft. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn sie zur EM fahren.“


Kommen wir kurz zu den anderen Abteilungen des eV: Solange sich die 7 Tage Inzidenz in Stuttgart unter 100 bewegt, will die Hockey-Abteilung des VfB trainieren. Spieler unter 14 Jahren dürfen bis zu zwangzigst ohne Kontakt spielen. Alle anderen Spieler dürfen im Einzeltraining zu zweit ran, ohne natürlich Kontakt miteinander zu haben.


Sasa Kalajdzic war im Interview bei der Stuttgarter Zeitung:

„Wenn ich sehe, auf welchem Tabellenplatz wir stehen oder neben wem mein Name in der Torschützenliste auftaucht, dann ist das cool. Da stehen Stürmer, die seit Jahren in der Bundesliga oder gar der Champions League treffen. Dennoch möchte ich meine Position nicht überbewerten, sondern daran arbeiten, dass es gut weitergeht.“

Er habe mit seinem Berater aber die Absprache getroffen, dass der ihn nur über das Interesse anderer Vereine informiert, wenn es wichtig erscheint. Das sei aber noch nicht der Fall gewesen. Außerdem könne er sich vorstellen, „noch sehr lange“ beim VfB zu spielen. Im Moment zähle allein, dass es richtig Spaß mache, hier zu spielen.


Kommen wir noch kurz zur zweiten Mannschaft des VfB: Die haben gestern mit 3:1 gegen Astoria Walldorf gewonnen. Trainer Frank Fahrenhorst sagte auf vfb.de dazu:

Wir haben eine gute Leistung gezeigt, haben den Gegner bespielt, hatten gute Ballphasen und sind schnell und zielgerichtet Richtung Tor gekommen. Das Gegentor war absolut unnötig, denn wir hatten im Mittelfeld die Ballkontrolle. Danach war immer eine leichte Unruhe im Spiel. In dieser Phase müssen wir ruhiger werden und das Spiel souverän nach Hause spielen.


Schauen wir jetzt voraus auf das Spiel gegen Hoffenheim, das heute um 18 Uhr live bei Sky stattfindet.

Zunächst will ich ein bisschen was vom Gegner teilen, was der über den VfB so denkt. Beim Kehrwoche Newsletter hat Nico folgende Vorschau geschrieben:

Das letzte Duell der beiden Teams vergangenen Herbst endete mit 3:3, ein ähnlich torreiches Spiel ist aufgrund der guten Verfassung beider Mannschaften durchaus denkbar.

Die zuletzt gegen Wolfsburg angeschlagenen Philipp Pentke und Kevin Vogt dürften wieder in den Kader zurückkehren, der zuletzt mit COVID-19 infizierte Stefan Posch könnte zumindest auf der Bank platznehmen. Bei den Langzeitverletzten dürfte es in absehbarer Zeit leider keine Comebacks geben.


Ergänzend dazu hat bei rund um den Brustring Nikolas (RNZ) über die Stärken und Schwächen der Hoffenheimer folgendes gesagt:

Ein Blick aufs Personal reicht eigentlich, um zu erkennen, dass das Spiel nach vorne die Hoffenheimer Stärke sein muss. Unter Hoeneß hat die Mannschaft vor allem im Umschaltspiel zugelegt. Unter Vorgänger Schreuder war das oft zu statisch, zu vorsichtig. Was sich andererseits wie ein roter Faden durch die Runde gezogen hat, sind bisweilen haarsträubende Abwehr-Schnitzer. „Billige Tore“, nennt das Hoeneß oft. Stellt man die weitestgehend ab und arbeitet an der Chancenverwertung, wären die beiden größten Baustellen geschlossen.


Die Stuttgarter Zeitung hat ein Interview mit Hoffenheim-Trainer Sebastian Hoeneß (der Sohn von Dieter Hoeneß und der Neffe von Uli Hoeneß) geführt. Zwei Zitate dazu:

„Ich spüre, wie sich Automatismen auf dem Platz nun positiv bemerkbar machen. Wir haben zwar immer noch einige Ausfälle, aber ich konnte zuletzt zum ersten Mal zumindest acht gleiche Spieler in zwei Partien nacheinander auf den Platz schicken. Das gibt Struktur und Sicherheit.“


Und was meint VfB-Fan Andreas beim Kehrwoche Newsletter?

Am Sonntag um 18:00 Uhr bekommen Matarazzos Schützlinge Besuch aus Sinsheim. Im altehrwürdigen Neckarstadion trifft die schwäbische Traditionsmannschaft auf die TSG Hoffenheim. Die Mannschaft vom Mäzen Dietmar Hopp konnte sich nach einer enttäuschenden Hinrunde und Europa League-Aus gegen Molde FK wieder stabilisieren und gewann zuletzt in Wolfsburg mit 2:1. Defensiv müssen Kempf und Co vor allem auf Kramaric aufpassen. Der Kroate traf zuletzt gegen Wolfsburg und beendete Koen Casteels Serie von 674 Spielminuten ohne Gegentor. Offensiv könnte die starke Kombination von Sportsfreund Sosa und Sasa Kalajdzic wieder für eine Überraschung gut sein.


Zum Schluss: Ich will keine Wahlempfehlung für heute geben, nur so viel: Geht wählen, wenn ihr es noch nicht per Briefwahl gemacht habt! Und ich schließe mit einem Zitat  von Ende Januar unserer Bildungsministerin Eisenmann, die auch für den Sport verantwortlich ist:

„Ich habe dem VfB empfohlen, sich einmal bei 1899 Hoffenheim umzusehen. Das System aus Sport und Bildung imponiert mir dort sehr. Hoffenheim geht vorbildlich mit seinen Talenten um. Man nimmt alle Facetten in den Blick. Es wird genauso viel Wert auf die Entwicklung der Persönlichkeit gelegt wie auf die Förderung der sportlichen Fähigkeiten.“

Keine Pointe.


Mit einem Sieg rückt der VfB auf den achten Platz vor und liegt noch zwei Punkte hinter Union Berlin und dem siebten Platz, der recht sicher für die Europa Conference League reicht und drei Punkte hinter einem möglichen Europa League Qualifikationsrang. Viel wichtiger aber: Mit einem Sieg hat der VfB 15 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

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