Montags wird es in diesem Newsletter jetzt etwas ausführlicher. Ich werde euch die wichtigsten Themen nennen und kurz erläutern, um die es beim VfB gerade geht, damit ihr für das Gespräch auf der Arbeit, an der Uni oder in der Schule top informiert seid über das, was mit dem VfB gerade los ist – wahlweise auch für den ersten Zoom-Call am Morgen. Wer eh schon top informiert ist und/oder das Spiel gesehen hat, kann den ersten Abschnitt auch überspringen. Here we go!

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Das Spiel und Wochenende in der Zusammenfassung

Der VfB hat am Samstag mit 5:1 gegen Schalke 04 gewonnen. Herausragend waren dabei Wataru Endo mit zwei Toren und zwei Vorlagen und Gregor Kobel, der in der kritischen Phase nach dem 3:1 Anschlusstreffer der Schalker einen Elfmeter vereiteln konnte. In Philip Klement und Endo erzielten zwei VfB-ler ihren ersten Bundesliga-Treffer und das Tor des Tages erzielte Daniel Didavi in der 92. Minute mit einem Distanzschuss aus ca. 20 Metern mittig vor dem Tor, als er den Ball fast aus dem Stand in den Winkel schlenzte.

Die Schalker Spieler hatten vor dem Spiel für Aufsehen gesorgt, weil einige von ihnen Trainer Christian Gross mit sofortiger Wirkung loswerden wollten. Das schafften sie auch, allerdings erst nach der Klatsche gegen den VfB. Schalke trennte sich nämlich am Sonntag von Trainer Christian Gross, Sportvorstand Jochen Schneider, Teammanager Sascha Riether und Athletiktrainer Werner Leuthard, den die Spieler mitverantwortlich für die vielen Verletzungen im Team gemacht hatten.

Noch ein paar mehr Infos, Tweets usw. gibt es im gestrigen Newsletter.

Was ist am Sonntag beim VfB passiert?

Die BILD und die dpa berichten, dass der VfB mit Marc-Oliver Kempf verlängern will. Der Vertrag von Kempf läuft noch bis 2022, aber man will wohl frühzeitig dafür sorgen, dass der wichtige Abwehrspieler noch länger die Defensive stabilisiert. Von Kempf wird berichtet, er stehe einer Verlängerung sehr offen gegenüber. Mal schauen, wie sich das entwickelt, aber hier dürfte einer Vollzugsmeldung in naher Zukunft wenig im Wege stehen.

Vor wenigen Tagen noch wurde berichtet, dass Cem Özdmir ein Kandidat für das höchste Gremium des VfB, den Aufsichtsrat der AG, ist. Jetzt berichtet die StZ, dass Günter Oettinger ein weiterer Kandidat ist. Vogt hatte sich vor längerem mit ihm ausgetauscht und Oettinger signalisiert jetzt wohl eine grundlegende Bereitschaft für das Gremium.

Wenn der Verein nun also glaubt, ich könnte ihm auf irgendeine Weise helfen, dann bin ich auf ehrenamtlicher Basis dazu bereit.

Günter Oettinger in der stZ

Oettinger sei wohl dank seines Netzwerks im Hinblick auf mögliche Investoren eine interessante Personalie für Claus Vogt und auch wenn sich im Ländle häufig über den ehemaligen EU-Kommissar lustig gemacht wird: Sein Netzwerk ist wohl wirklich nicht zu unterschätzen. Vogt scheint die Linie, keine Politiker:innen beim VfB zu wollen, aufzugeben. Das ist im Hinblick auf die prominenten Persönlichkeiten mit Profil, die hier in wichtige Rollen beim VfB eintreten könnten, sicher verständlich, es birgt aber auch ein gewisses Risiko.

Der VfB II hat wieder gewonnen: Nach der 0:4 Klatsche gegen Elversberg gewann der VfB durch zwei Tore von Sankoh (37.) und Richter (89.) am Ende etwas glücklich mit 2:1. Aktuell steht der Aufsteiger VfB mit 11 Punkten Vorsprung (insgesamt 39) auf einen Abstiegsplatz und 11 Punkten Rückstand auf Tabellenführer und einzig möglichen Aufsteiger Freiburg II im Niemandsland der Tabelle.

Was wird heute und diese Woche beim VfB wichtig?

Die sportliche Situation könnte besser nicht sein. In dieser Hinsicht ist alles ruhig beim VfB.

In „politischer“ Hinsicht wird es wohl weiter hoch hergehen beim VfB. Wenn die Politik ins Spiel kommt, gehen die Meinungen heutzutage sehr schnell und leider sehr heftig auseinander. Besinnen wir uns vielleicht darauf, dass sowohl Özdemir, als auch Oettinger das beste für den VfB wollen und möglicherweise mehr erreichen können als der nächste Vertreter eines Sponsors, der hauptsächlich seine eigenen Pfründe sichern will.

Die Geburtstage der kommenden Woche: Am Dienstag Fabian Bredlow und am Donnerstag Athletiktrainer Martin Franz. Ich entlasse euch in die Woche mit einem Zitat von Mayer-Vorfelder zum Antritt des neuen Managers, der VfB-Legende Karlheinz Förster, in der Hoffnung, dass die Vertragsverhandlungen mit Kempf einfach und zügig vonstatten gehen:

Ich halte es für wichtig, dass die Verhandlungen mit Spielern künftig aus einer Hand geführt werden. Deshalb wird dem Karlheinz ein Jurist zur Seite gestellt.

Gerhard mayer-vorfelder

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