Es fühlt sich so an, als würde der VfB wieder in ruhigere Gewässer steuern. Bis auf ein Hochkochen am nächsten Montag, wenn Claus Vogt und Thomas Hitzlsperger ihre gemeinsame Pressekonferenz geben werden, wird vom Thema „Datenschutzaffäre“ wohl nicht allzu viel mehr zu erwarten sein, mit der Ausnahme, dass im Esecon-Bericht noch sehr viel Schmutziges steht, was wir bisher nicht lesen konnten.


Demzufolge ist das erste Thema, das ich euch heute ans Herz legen will, eine Wahl. Die Wahl für Saša Kalajdžić zum Spieler des Monats. Dafür könnt ihr auf diesen Link klicken – für die Podcast-Hörer in den Shownotes.


Nachricht Nummer zwei behandelt schon eine kleine Vorschau auf das Spiel gegen 1899 Hoffenheim am Sonntag. Denn wie von der Stuttgarter Zeitung bemerkt, beginnt das Spiel am Sonntag um 18 Uhr, also genau dann, wenn die erste Prognose der Landtagswahl – die übrigens für beide Fanlager relevant ist – vom SWR bekannt gegeben werden. Daher wäre es wohl besser, wenn beide Teams in den ersten Minuten und um die 30. Minute herum keine Tore schießen, denn die dürften dann von einigen Fans verpasst werden. Die DFL nimmt übrigens laut eigenen Angaben keine Rücksicht auf Wahlen, sondern nur auf Teamwünsche und Großveranstaltungen. Welche Großveranstaltungen denn bei der aktuellen Situation berücksichtigt werden müssen, weiß ich allerdings auch nicht. Vermutlich war das wohl einfach nicht nachgedacht von den Teams und der Liga und allzu große Auswirkungen wird das wohl auch nicht haben. Bemerkenswert ist es aber in jedem Fall.


Noch eine Vereinsnachricht: Andreas Waldner, Sohn der VfB-Legende Erwin Waldner hat sich in den Stuttgarter Nachrichten zu Wort gemeldet. Volker Zeh hatte einen offenen Brief an Claus Vogt geschrieben, ihn doch zur Wahl zuzulassen und dieser Brief war auch mit Waldner als unterstützendem Namen veröffentlicht worden. Waldner sagt dazu:

„Tatsächlich befindet sich mein Name unter dem offenen Brief von Volker Zeh, allerdings wurde ich vor der Veröffentlichung des Briefes weder über seinen Inhalt informiert noch gefragt, ob ich diesen unterzeichnen möchte.“

Namen erfinden, um eine größere Unterstützerbasis zu suggerieren ist eine interessante Taktik. Glaubwürdigkeit verschafft sie eher nicht. Im gleichen Artikel deutete Waldner aber auch an, dass er sich in der VfB AG auf das Amt des Vorstandes für Marketing bewerben wolle. Dazu möchte ich aber in den nächsten Tagen noch berichten, wenn mehr Informationen bekannt geworden sind.


Damit schließe ich den Newsletter für heute auch wieder und wünsche euch einen schönen Freitag!

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