Der VfB trifft im Topspiel heute auf Borussia Dortmund. Alle Infos zum Spiel und der aktuellen Situation an der Mercedesstraße.


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Der VfB Stuttgart trifft am heutigen Samstag im Topspiel um 18.30 Uhr auf Borussia Dortmund. Dortmund hat zurzeit vier Punkte mehr als der VfB auf der Habenseite und liegt mindestens sieben Punkte hinter dem Tabellenziel von Platz 4 und der Qualifikation zur Champions League.

Der VfB hingegen kann das Spiel recht entspannt angehen, das Saisonziel „nicht-Abstieg“ ist erfüllt. Mit einem Sieg oder einem Unentschieden könnte man an Union Berlin vorbei auf den 7. Platz vorrücken, der recht sicher zur Qualifikation für die Europa Conference League reichen dürfte. Union spielt um 15:30 in München.

Neben der Storyline, dass Dortmund aufgrund der schwierigen Tabellensituation gehörig unter Druck steht, gibt es noch eine zweite: Im Hinspiel hat der VfB Dortmund im eigenen Stadion mit 5:1 vom Platz gefegt und in Dortmund ist das noch nicht vergessen. Die Motivation dürfte gegen den VfB nochmal ein Stück größer sein und dürfte auch dazu führen, dass die Woche zwischen zwei Champions League Spielen nicht zur Vernachlässigung des Bundesliga-Spieltags führt.

Historisch gesehen kann man – wenn man gut spielt – durchschnittlich ca. einen Punkt pro Spieltag auf die Teams vor einem aufholen. Für Dortmund wäre das gerade so machbar, bei 7 Punkten Rückstand 7 Spieltage vor Schluss. Diese Milchmädchen-Rechnung funktioniert aber nur im Mittelfeld zuverlässig. Dass Dortmund die Bundesliga aber noch nicht aufgegeben hat, zeigen aber auch die Dortmunder Spieler, die nach dem letzten Spiel, einer 2:1 Niederlage in Frankfurt, deutlich klar gemacht haben, dass sie – Zitat – „keinen Bock auf die Europa League“ haben. Will Dortmund über die Bundesliga in die Champions League, ist ein Sieg in Stuttgart Grundvoraussetzung. Entsprechend muss Stuttgart gut in die Partie kommen und besonders in den ersten Minuten hellwach sein. Das sieht auch Trainer Matarazzo so, der Dortmund mit „einer Menge Wut“ erwartet.


Für den VfB nicht auflaufen wird Orel Mangala, der sich diese Woche im Training einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Der VfB schreibt, Mangala falle „bis auf Weiteres“ aus. Üblicherweise dauert die Heilung bei einer solchen Verletzung circa 3 Wochen (plusminus eine).

Aber: Mangala hat gestern ein klein wenig überraschend mit dem VfB um ein weiteres Jahr bis 2024 verlängert. Das ist insbesondere überraschend, weil wenige davon ausgegangen sind, ihn noch lange in Stuttgart halten zu können. Es ist ein erneuter Beweis für den aktuellen sportlichen Weg des VfB, wenn man sehr vielversprechende Talente des VfB langfristign binden kann. Mislintat sagt auf der VfB-Website dazu: „Mit seinen fußballerischen Qualitäten, seinen Führungsqualitäten und dem Antrieb, sich ständig weiter verbessern zu wollen, passt er hervorragend zu unserer Mannschaft und zu dem Weg, den wir gemeinsam weiter gehen wollen. Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, einen Spieler seiner Kategorie noch länger an den VfB zu binden.“


Fassen wir die aktuellen Transfergerüchte mal kurz zusammen: Alou Kuol, das 19-jährige südsudanesische Talent aus der ersten australischen Liga, hat sich aktiv für den VfB entschieden und dürfte im Sommer beim VfB II anfangen. Die Ablösesumme wird wohl ein niedriger sechsstelliger Betrag sein. Im Telegram-Kanal habe ich ein paar Infos zusammengefasst.

Gonzalo Castro und Marc-Oliver Kempf sollen laut Kicker beide gehalten werden. Bei Kempf allerdings „verlangt die im aktuellen Vertrag verankerte Ausstiegsklausel noch einen intensiven Meinungsaustausch“. Die Zeichen deuten aber auf eine Einigung hin.

Bei Konstantinos Mavropanos ist noch nicht klar, ob er nächste Saison sicher bei Arsenal spielt. Der Plan sieht laut dpa wohl so aus, dass er sich zuerst mit Arsenal unterhält und das weitere Vorgehen bespricht.


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